Deutschlands häufigster Greifvogel nimmt zahlenmäßig sogar auch in ganz Mitteleuropa die Spitzenposition ein und ist wohl den meisten Menschen hier bekannt. Das Bild eines majestätisch
dahingleitenden oder von einem Weidezaun aus nach Beute Ausschau haltenden, bräunlichen Greifvogels formt sich in unseren Köpfen, sobald wir den Namen „Mäusebussard“ hören. Auch seine miauenden
Rufe können oft vernommen werden, wenn man sich in der Natur bewegt. Der Name „Bussard“ setzt sich aus dem mittelhochdeutschen Wort „buse“, was soviel heißt wie Katze, und aus dem Wort „Aar“ (=
Adler) zusammen. Man könnte also „Bussard“ mit „Katzenadler“ übersetzen. Sein Name scheint von seiner wehmütigen „katzenartigen“ Stimme her zu rühren, die etwa so klingt: „Hiäh, hiäh!“
Der Mäusebussard unterliegt in Deutschland dem Jagdrecht und ist in allen Bundesländern ganzjährig geschont
